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Wir stehen im Dialog mit religiösen und weltanschaulichen Gruppen
und Strömungen der Gegenwart. Unsere Erkenntnisse stellen wir
dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die EZW

Materialdienst

Titelblatt Materialdienst 2/2019 Unser monatliches Magazin
Aktuelles Heft: 2/2019
  • Gott – der ganz andere
    Karl-Barth-Jahr 2019
  • Religion, Politik und Integration
    Die Deutsche Islam Konferenz
  • Sozialutopie mit lebenden Häusern
    Besuch eines Anastasia-Familienlandsitzes
  • „Zukunft der Muslime in Europa“
    Konferenz in Köln (DİTİB)
  • Stichwort
    Pluralistische Theologie der Religionen

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 257 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Matthias Pöhlmann (Hg.) Abschied von der Religion? Säkularisierung - Konfessionslosigkeit - neuer Atheismus

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 258 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Liane Wobbe Hinduismus Geschichte, Inhalte, Transformationen

Reinhard Hempelmann

Gott - der ganz andere. Zum Karl-Barth-Jahr 2019

Nach dem Reformationsjubiläum 2017 und einer Ruhepause im Jahr 2018, in dem das Reformationsgedenken in der Schweiz stattfand, folgt 2019 das Karl-Barth-Jahr. Es wurde am 10.12.2018, dem 50. Todestag des großen protestantischen Theologen, in Basel eröffnet. Die Erinnerung richtet sich auch auf das Jahr 1919 bzw. Ende 1918, als die erste Auflage seiner Auslegung des Römerbriefs erschien.

Hanna Fülling

Die Deutsche Islam Konferenz - Religion, Politik und Integration

Am 28./29. November 2018 hat das Bundesinnenministerium (BMI) die vierte Deutsche Islam Konferenz (DIK) eröffnet. Der Gastgeber Horst Seehofer begrüßte die Teilnehmenden mit einer Grundsatzrede, in der er die Agenda für die vierte Islamkonferenz in der Fragestellung zusammenfasste, wie es gelingen könne, einen Islam in Deutschland zu fördern, „der in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, die Werte unseres Grundgesetzes teilt und die Lebensarten dieses Landes achtet – einen Islam in, aus und für Deutschland, einen Islam der deutschen Muslime“. Hierzu hat Seehofer viele verschiedene Akteure eingeladen, die den Islam bzw. den Islamdiskurs in Deutschland beeinflussen.

Islam

Erklärung europäischer Muslime in Köln (DİTİB und Diyanet)

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit fand in Köln eine große Konferenz europäischer Muslime statt, organisiert von der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DİTİB, Köln) in Zusammenarbeit mit dem türkischen staatlichen Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet, Ankara). Mehr als hundert Teilnehmer aus 17 Ländern, so DİTİB, befassten sich in fünf thematischen Einheiten mit der „Zukunft der Muslime in Europa“.

Gesellschaft

Die AfD auf den Pfaden der "Reichsbürger"?

Bei zwei Anfragen der AfD-Fraktion in Baden-Württemberg und im Bund ging es im Kern um drei miteinander verknüpfte Themenkreise: Wie wird die Identität deutscher Staatsangehöriger statistisch erfasst? Wie hoch ist die Zahl der beantragten Staatsangehörigkeitsausweise? Wie kann sichergestellt werden, dass nur deutsche Staatsangehörige ihr passives bzw. aktives Wahlrecht ausüben, wenn die allermeisten Wahlberechtigten keinen Staatsangehörigkeitsausweis besitzen? Darüber hinaus heißt es in der Kleinen Anfrage aus der AfD im Landtag von Baden-Württemberg: „Welche Maßnahmen wird die Landesregierung unternehmen, um die Verunglimpfung von Besitzern und Anwärtern des deutschen Staatsangehörigkeitsausweises als ‚Reichsbürger‘ zu beenden?“

Religiöse Aufklärung in der Flüchtlingsarbeit

(Faltblätter in mehreren Sprachen)
 

Themen: Islamismus in Deutschland, Die Zeugen Jehovas, Christlicher Fundamentalismus

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Serbisch, Arabisch, Farsi|Persisch, Paschto, Urdu

Die Weltanschauungsbeauftragten der beiden großen Kirchen haben Texte herausgegeben, die in leicht verständlichem Deutsch und in einigen Muttersprachen der Geflüchteten über Religionsfreiheit und problematische religiöse Strömungen und Gruppen informieren.

Geflüchtete Menschen wissen meist wenig über die Rolle der Religionen und über religiöse Gruppen in Deutschland. Viele von ihnen werden aber bereits nach kurzer Zeit mit Einladungen von religiösen Gruppen konfrontiert. Leicht verständliche Texte in einfachem Deutsch sowie auf Arabisch, Paschto, Urdu, Farsi, Englisch, Französisch und Serbisch sollen Geflüchteten helfen, sich zu informieren und Orientierung zu finden. Darüber hinaus bieten sie eine solide Wissensgrundlage für die Verantwortlichen in der Flüchtlingsarbeit.

Die Texte behandeln den Islamismus in Deutschland, den christlichen Fundamentalismus und die Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen. Außerdem enthalten sie Basisinformationen zur religiösen Situation in Deutschland und zum Thema Religionsfreiheit. Sachlich informieren sie über den Glauben der missionierenden Gruppierungen und erklären deren Besonderheiten. Die Informationen sollen die Leser zum persönlichen Urteil befähigen und verhindern, dass die umworbenen Menschen sich unreflektiert an Gruppen binden, die negativen Einfluss auf ihre Integration ausüben können.

Herausgeber der Texte ist die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Kooperation mit der Konferenz der Diözesanverantwortlichen und Beauftragten für Weltanschauungsfragen in den römisch-katholischen Bistümern Deutschlands sowie der Konferenz der Landeskirchlichen Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen in der EKD.

Kontakt

Fragen zu einzelnen Themen?

Das EZW-Team und die landeskirchlichen Beauftragten für Weltanschauungsfragen helfen Ihnen gerne weiter.
Linda fragt

Neu! Kurzvideos

"Linda fragt" – Erklärvideos aus der Weltanschauungsarbeit

"Linda fragt" – so heißt der neue YouTube-Kanal der evangelischen Weltanschauungsarbeit: https://bit.ly/2GhWHNQ. Speziell für junge Leute werden Themen knapp, informativ und verständlich aufgearbeitet. mehr

"Linda fragt" (Website)