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Wir stehen im Dialog mit religiösen und weltanschaulichen Gruppen
und Strömungen der Gegenwart. Unsere Erkenntnisse stellen wir
dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die EZW

Materialdienst

MdEZW_5_2020.jpg Zeitschrift
für Religions- und Weltanschauungsfragen
Aktuelles Heft: 5/2020
Thich Nhat Hanh: Vom vietnamesischen Reformbuddhismus zur weltweiten Intersein-Bewegung

Die Gebetshausbewegung

Hundert Jahre Yoga im Westen

Antisemitismus bei „Black Lives Matter“

Ein bremischer Pastor und die Grenzen der Toleranz

Stichwort: Christlicher Zionismus (historisch)

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 266 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Kai Funkschmidt (Hg.) False Memory In der Therapie „wiedergefundene“ Erinnerungen

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 267 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Michael Utsch (Hg.) Religiöse Psychotherapie? Seelsorge und Psychotherapie im Gespräch

Corona-Aktion: Vier EZW-Texte zum kostenfreien Download

Die Coronakrise stellt uns alle vor gewaltige Herausforderungen; in Zeiten eingeschränkter Freizeitgestaltung bleibt jedoch auch mehr Raum für spannende Lektüre. Die EZW nimmt die derzeitige Ausnahmesituation daher zum Anlass, ihren Leserinnen und Lesern vier ausgewählte Studien für eine begrenzte Zeit kostenfrei als pdf-Download zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich um die derzeit besonders aktuellen EZW-Texte zu
Verschwörungstheorien (Nr. 177) und (Nr. 207),
Rechtspopulismus (Nr. 256) und der
Sehnsucht nach Heil und Heilung (Nr. 262).

Das Team der EZW wünscht anregende Lektüre!

Liane Wobbe

Thich Nhat Hanh und sein Sangha

Vom vietnamesischen Reformbuddhismus zur weltweiten Intersein-Bewegung

Am letzten Sonntag im Monat wird im buddhistischen Zentrum „Suoi Thuong – Quelle des Mitgefühls“ in Berlin-Hermsdorf der Achtsamkeitstag begangen. Um 10 Uhr versammeln sich etwa 15 Besucher und Besucherinnen im Meditationsraum zu einer angeleiteten Meditation. Nach etwa 30 Minuten wird mit einem Gongschlag eine Pause eingeleitet mit der Empfehlung, sich nun schweigend durch die Räume zu bewegen. Die Besucher verteilen sich in der Bibliothek, im Garten oder auf dem Balkon, gießen sich Tee ein, nehmen sich ein Buch oder schließen einfach nur die Augen. Beim Schlag der Uhr bleiben alle in der Haltung, in der sie sich gerade befinden und richten ihren Fokus auf den Atem.Am letzten Sonntag im Monat wird im buddhistischen Zentrum „Suoi Thuong – Quelle des Mitgefühls“ in Berlin-Hermsdorf der Achtsamkeitstag begangen.

Kai Funkschmidt

Der Antisemitismus in der "Black Lives Matter"-Bewegung und seine Ursprünge

Anders als in Deutschland wird in englisch- und französischsprachigen Medien zunehmend Kritik an starken antisemitischen Zügen der „Black Lives Matter“-Bewegung (BLM) laut. Die BLM-Proteste, die nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei seiner Verhaftung Ende Mai in Minneapolis begannen, führten unter anderem wegen der aktiven Unterstützung der „Antifa“ vielerorts zu Gewaltausbrüchen, bei denen in den USA nicht nur viele Menschen ermordet wurden, darunter eine ganze Reihe (auch schwarzer) Polizisten und eine junge Mutter, die den Slogan „Black Lives Matter“ mit „All Lives Matter“ beantwortet hatte. In ihrem Verlauf artikulierte sich auch Judenhass, und jüdische Einrichtungen wurden angegriffen.

EVANGELIKALE BEWEGUNG

Vorwurf Volksverhetzung: Der bremische Pastor Olaf Latzel und die Grenzen der Toleranz

Spätestens 2015 wurden die evangelikale Bremer St. Martini-Gemeinde und ihr Pastor Olaf Latzel deutschlandweit bekannt. In einer Predigt über die Erzählung von Gideons Götzenzerstörung im alttestamentlichen Richter-Buch hatte sich der heute 52-Jährige in scharfen Worten von interreligiösen Dialogbestrebungen distanziert: „Gott sagt: umhauen, verbrennen, hacken, Schnitte ziehen“, so Latzel mit Blick auf nichtchristliche Religionssymbole in christlichen Wohnungen. Insbesondere hatte er sich dabei auch gegen eine interreligiöse Annäherung an den Islam ausgesprochen: „Es gibt nur einen wahren Gott. Wir können keine Gemeinsamkeit mit dem Islam haben. Das ist Sünde, das darf nicht sein, davon müssen wir uns reinigen.“ Allerdings hatte Latzel auch herausgestellt, dass wir trotz der religiösen Differenzen „den Muslimen in Liebe und Nähe zu begegnen haben … Und wenn sie verfolgt werden, dann haben wir uns vor sie zu stellen. Das ist unsere Aufgabe als Christen.“

Die scharfen Abgrenzungsäußerungen Latzels lösten in der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) Entsetzen aus.

Religiöse Aufklärung in der Flüchtlingsarbeit

(Faltblätter in mehreren Sprachen)
 

Themen: Islamismus in Deutschland, Die Zeugen Jehovas, Christlicher Fundamentalismus

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Serbisch, Arabisch, Farsi|Persisch, Paschto, Urdu

Die Weltanschauungsbeauftragten der beiden großen Kirchen haben Texte herausgegeben, die in leicht verständlichem Deutsch und in einigen Muttersprachen der Geflüchteten über Religionsfreiheit und problematische religiöse Strömungen und Gruppen informieren.

Geflüchtete Menschen wissen meist wenig über die Rolle der Religionen und über religiöse Gruppen in Deutschland. Viele von ihnen werden aber bereits nach kurzer Zeit mit Einladungen von religiösen Gruppen konfrontiert. Leicht verständliche Texte in einfachem Deutsch sowie auf Arabisch, Paschto, Urdu, Farsi, Englisch, Französisch und Serbisch sollen Geflüchteten helfen, sich zu informieren und Orientierung zu finden. Darüber hinaus bieten sie eine solide Wissensgrundlage für die Verantwortlichen in der Flüchtlingsarbeit.

Die Texte behandeln den Islamismus in Deutschland, den christlichen Fundamentalismus und die Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen. Außerdem enthalten sie Basisinformationen zur religiösen Situation in Deutschland und zum Thema Religionsfreiheit. Sachlich informieren sie über den Glauben der missionierenden Gruppierungen und erklären deren Besonderheiten. Die Informationen sollen die Leser zum persönlichen Urteil befähigen und verhindern, dass die umworbenen Menschen sich unreflektiert an Gruppen binden, die negativen Einfluss auf ihre Integration ausüben können.

Herausgeber der Texte ist die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Kooperation mit der Konferenz der Diözesanverantwortlichen und Beauftragten für Weltanschauungsfragen in den römisch-katholischen Bistümern Deutschlands sowie der Konferenz der Landeskirchlichen Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen in der EKD.

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Das EZW-Team und die landeskirchlichen Beauftragten für Weltanschauungsfragen helfen Ihnen gerne weiter.
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Linda fragt

Neu! Kurzvideos

"Linda fragt" – Erklärvideos aus der Weltanschauungsarbeit

"Linda fragt" – so heißt der neue YouTube-Kanal der evangelischen Weltanschauungsarbeit: https://bit.ly/2GhWHNQ. Speziell für junge Leute werden Themen knapp, informativ und verständlich aufgearbeitet. mehr

"Linda fragt" (Website)