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Wir stehen im Dialog mit religiösen und weltanschaulichen Gruppen
und Strömungen der Gegenwart. Unsere Erkenntnisse stellen wir
dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die EZW

Zeitschrift für Religion und Weltanschauung

titelblatt_zrw_3_2021.jpg Materialdienst der EZW
Aktuelles Heft: 3/2021
  • Brückenland in der Klemme
    Zur Lage von Armenien und Berg-Karabach
  • Humanistische Begabtenförderung
    Bertha von Suttner-Studienwerk gegründet
  • Das „Isha Judd System“
  • „50 Jahre Mormone – und das war‘s“
  • Visionär des ökumenischen und interreligiösen Dialogs – Zum Tod von Hans Küng
  • Akademischer „Social Justice“-Aktivismus als „Kulterfahrung“
  • Stichwort: Yoga

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 270 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Andreas Hahn (Hg.) Yoga und christlicher Glaube Zwischen körpersensiblen Entdeckungen und synkretistischer Vereinnahmung

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 271 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Konstanze Kemnitzer / Matthias Roser (Hg.) "All together now!?" Ein Schreibgespräch zum Religionsunterricht in Hamburg (RUfa 2.0)

Corona-Aktion: Vier EZW-Texte zum kostenfreien Download

Die Coronakrise stellt uns alle vor gewaltige Herausforderungen; in Zeiten eingeschränkter Freizeitgestaltung bleibt jedoch auch mehr Raum für spannende Lektüre. Die EZW nimmt die derzeitige Ausnahmesituation daher zum Anlass, ihren Leserinnen und Lesern vier ausgewählte Studien für eine begrenzte Zeit kostenfrei als pdf-Download zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich um die derzeit besonders aktuellen EZW-Texte zu
Verschwörungstheorien (Nr. 177) und (Nr. 207),
Rechtspopulismus (Nr. 256) und der
Sehnsucht nach Heil und Heilung (Nr. 262).

Das Team der EZW wünscht anregende Lektüre!

Andreas Goetze

Brückenland in der Klemme

Zur Lage von Armenien und Berg-Karabach nach dem Krieg im Herbst 2020

Armenien liegt am Fuße des Ararat, des Berges, auf dem der Tradition nach Noah mit seiner Arche zum Stehen kam, „nahe am Paradies“. Denn hier entspringen der Tradition nach die vier Paradiesflüsse, die im Buch Genesis erwähnt werden. Armenien ist ein Brückenland in vielfältiger Hinsicht: 5000 Jahre Kultur zwischen Okzident und Orient, zwischen Europa und Asien. Es lag im Schnittpunkt der römisch-hellenistischen Welt und der persischen Kultur mit seiner Religion. Armenien kennzeichnet ein reiches, geschichtsträchtiges Erbe. Man sagt, es gebe in Armenien an die 4000 historische Stätten. So wird Armenien auch ein „Museum unter freiem Himmel“ genannt.

Martin Fritz

Humanistische Begabtenförderung

Bertha von Suttner-Studienwerk gegründet

Seit Anfang diesen Jahres gibt es auf dem „Markt“ der Studien- oder Begabtenförderung auch einen Anbieter mit einem dezidiert säkularen, also antireligiösen, religionskritischen oder zumindest religionsdistanzierten Profil: das „Bertha von Suttner-Studienwerk“. Es wurde gemeinsam vom Humanistischen Verband Deutschlands (HVD), der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), der Humanistischen Akademie Deutschland (HAD) und der Bundesarbeitsgemeinschaft humanistischer Studierender (BAG) gegründet. Das Studienwerk soll besonders talentierten, leistungsstarken und engagierten Studierenden mit einer „humanistischen“, das heißt einer ethischen, aber nichtreligiösen Lebenshaltung finanzielle und ideelle Unterstützung angedeihen lassen. Es ist nach der österreichischen Pazifistin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner (1843 – 1914) benannt.

Interreligiöser Dialog

Visionär des ökumenischen und interreligiösen Dialogs

Zum Tod von Hans Küng

93-jährig ist der weltbekannte Papstkritiker, ehemalige Leiter des Tübinger Instituts für ökumenische Forschung und Initiator der Erklärung zum Weltethos, Prof. Dr. Hans Küng, in Tübingen verstorben. Er hat den ökumenischen und interreligiösen Dialog der letzten Jahrzehnte geprägt wie kein Zweiter.

Gesellschaft

Akademischer „Social Justice“-Aktivismus als „Kulterfahrung“

Viele haben inzwischen auf die weltanschaulichen, parareligiösen Züge hingewiesen, die man in den aus angelsächsischen Universitäten kommenden „Social Justice“-Bewegungen und den dazugehörigen akademischen „Identity Studies“ beobachten kann. Der Linguist John McWhorter (Universität Columbia) widmet der Religionsförmigkeit dieser „New Millennial Church of Social Justice“ (Freddy Gray) ein ganzes Buch. Die Kämpfe für Anliegen wie Antirassismus, Antikolonialismus, Geschlecht(ervielfalt), die Rechte sexueller Minderheiten bzw. der Kampf gegen die dazugehörigen Neologismen „Homophobie“, „Transphobie“, „Heteronormativität“ usw. glitten demnach oft ins Sektiererische ab.

Religiöse Aufklärung in der Flüchtlingsarbeit

(Faltblätter in mehreren Sprachen)
 

Themen: Islamismus in Deutschland, Die Zeugen Jehovas, Christlicher Fundamentalismus

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Serbisch, Arabisch, Farsi|Persisch, Paschto, Urdu

Die Weltanschauungsbeauftragten der beiden großen Kirchen haben Texte herausgegeben, die in leicht verständlichem Deutsch und in einigen Muttersprachen der Geflüchteten über Religionsfreiheit und problematische religiöse Strömungen und Gruppen informieren.

Geflüchtete Menschen wissen meist wenig über die Rolle der Religionen und über religiöse Gruppen in Deutschland. Viele von ihnen werden aber bereits nach kurzer Zeit mit Einladungen von religiösen Gruppen konfrontiert. Leicht verständliche Texte in einfachem Deutsch sowie auf Arabisch, Paschto, Urdu, Farsi, Englisch, Französisch und Serbisch sollen Geflüchteten helfen, sich zu informieren und Orientierung zu finden. Darüber hinaus bieten sie eine solide Wissensgrundlage für die Verantwortlichen in der Flüchtlingsarbeit.

Die Texte behandeln den Islamismus in Deutschland, den christlichen Fundamentalismus und die Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen. Außerdem enthalten sie Basisinformationen zur religiösen Situation in Deutschland und zum Thema Religionsfreiheit. Sachlich informieren sie über den Glauben der missionierenden Gruppierungen und erklären deren Besonderheiten. Die Informationen sollen die Leser zum persönlichen Urteil befähigen und verhindern, dass die umworbenen Menschen sich unreflektiert an Gruppen binden, die negativen Einfluss auf ihre Integration ausüben können.

Herausgeber der Texte ist die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Kooperation mit der Konferenz der Diözesanverantwortlichen und Beauftragten für Weltanschauungsfragen in den römisch-katholischen Bistümern Deutschlands sowie der Konferenz der Landeskirchlichen Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen in der EKD.

Foto Kompass

Berufsbegleitende Weiterbildung 2022

Curriculum zu Religions- und Weltanschauungsfragen
 

Ausgerichtet von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)

Titelblatt ZRW 3/2021

Zeitschrift für Religion und Weltanschauung

Materialdienst der EZW


In diesem Jahr feiert die EZW ihr hundertjähriges Bestehen; sie wurde 1921 als „Apologetische Centrale“ gegründet. „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.“ Dieses Motto soll im Jahr 2021 auch für den „Materialdienst der EZW“ gelten: Er bekommt einen neuen Titel und heißt künftig

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Das EZW-Team und die landeskirchlichen Beauftragten für Weltanschauungsfragen helfen Ihnen gerne weiter.
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Linda fragt

Kurzvideos

"Linda fragt" – Erklärvideos aus der Weltanschauungsarbeit

"Linda fragt" – so heißt der YouTube-Kanal der evangelischen Weltanschauungsarbeit: https://bit.ly/2GhWHNQ. Speziell für junge Leute werden Themen knapp, informativ und verständlich aufgearbeitet. mehr

"Linda fragt" (Website)