Toleranz

Das Substantiv Toleranz ist abgeleitet von dem lateinischen Verb tolerare, was mit „(er)dulden, (er)tragen, erleiden“ zu übersetzen ist. Vorausgesetzt ist dabei eine Differenz, die nicht ausgeräumt werden kann und bleibend zu akzeptieren ist. Toleranz setzt den Konflikt zwischen Überzeugungen, Verhaltensweisen und Lebensorientierungen voraus. Insofern ist mit dem Wort Toleranz der bewusste Umgang mit Differenzen beschrieben.1  Was ausdrücklich bejaht wird, muss nicht toleriert werden. Toleranz wird bedeutungslos und hebt sich selbst auf, wenn sie mit Beliebigkeit und Gleichgültigkeit gleichgesetzt wird. Toleranz wird zu einem Erfordernis, wenn in pluralistischen Gesellschaften unterschiedliche religiöse, geistige, kulturelle und politische Orientierungen nebeneinander existieren.

Seit dem Zeitalter der Konfessionalisierung wurde die Toleranzfrage im europäischen Kontext zunehmend relevant.2  Die einsetzende Differenzierung und Entflechtung von Politik und Religion führte schließlich zu der in Art. 4 GG festgeschriebenen Gewissens-, Glaubens- und Religionsfreiheit. Es ist naheliegend, in einer solchen Situation die Fragen aufzuwerfen, was die Gesellschaft auseinandertreibt bzw. was sie zusammenhält. Prozesse der Ausdifferenzierung und Diversifizierung machen die Frage nach gemeinsamen Grundorientierungen dringlich.

Geschichtliches

Das frühe Christentum musste Toleranz zuallererst erringen. Nach der sogenannten konstantinischen Wende entwickelte sich eine enge Verknüpfung von Staat und Kirche. Aus der verfolgten wurde die verfolgende Religion. In Auseinandersetzung mit dissidierenden Minderheiten beschränkte sich die Kirche nicht auf geistliche Mittel. Die praktische Beantwortung der Toleranzfrage steht immer auch im Zusammenhang mit dem theologischen Selbstverständnis und der politischen Stellung der kirchlichen Institution. Es geriet in Vergessenheit, dass sich christlicher Glaube nicht vererben oder durch staatliche Gesetze verordnen lässt. Es wurde verleugnet, dass sich das Evangelium als Botschaft von der freien Gnade Gottes, ohne menschliche Gewalt, allein durch das Wort des Evangeliums (sine vi humana sed verbo) und durch das Wirken des göttlichen Geistes vermittelt.

In seiner Erklärung zum 3. Glaubensartikel im Kleinen Katechismus (1529) wurde von Martin Luther eindrucksvoll ausgesprochen, dass Glaubensgewissheit nichts ist, auf das Menschen stolz sein könnten: „Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an meinen Herrn Jesus Christus glauben oder zu ihm kommen kann, sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet ...“ Auch Luthers Ausführungen über die Toleranz Gottes (tolerantia Dei) lenken den Blick auf das Handeln Gottes und sind offen dafür, Toleranz aus dem Zentrum des christlichen Glaubens zu begründen.3  Zugleich muss nüchtern konstatiert werden: Die Reformatoren können nicht als Befürworter von Toleranz und Religionsfreiheit im modernen Sinn gelten. Von der Akzeptanz eines Pluralismus unterschiedlicher Bekenntnisse auf einem gemeinsamen Territorium waren die reformatorischen Bewegungen des 16. Jahrhunderts noch entfernt. Toleranz haben die christlichen Kirchen erst in einem langen und schmerzhaften Prozess gelernt. Calvin sah es in Genf als berechtigt an und forderte, dass Michael Servet, der Leugner der Dreieinigkeitslehre, hingerichtet wurde. Luther stimmte der Verfolgung der Täufer durch die Obrigkeit zu, obwohl er in seinen frühen Schriften noch gesagt hatte: „Man sollte die Ketzer mit Schriften, nicht mit Feuer überwinden.“ Melanchthons und Zwinglis Urteil war nicht anders. Eine Heroisierung der zentralen Gestalten der Reformationszeit ist unangebracht. Gleichwohl gab es Impulse, die in Richtung Toleranz wiesen, wie auch das Beispiel Sebastian Castellios zeigt. Pluralität und Toleranz sind „nicht die Kinder, sondern allenfalls die Urenkel der Reformation“ (Heinz Schilling). Die reformatorische Betonung der Unerzwingbarkeit des Glaubens, die Hervorhebung der Gewissensbindung jedes Einzelnen, die Unterscheidung zwischen Gottes weltlicher und geistlicher Regierweise haben allerdings mit dazu beigetragen, der neuzeitlichen Toleranz und dem weltanschaulichen Pluralismus den Weg zu ebnen.

Als einflussreich für das neuzeitliche Toleranzverständnis muss Gotthold Ephraim Lessings Drama „Nathan der Weise“ (1779) gelten. Es stellt das wohl bekannteste aufklärerische Werk zur Toleranzthematik dar. Der weise jüdische Kaufmann Nathan verkörpert das Toleranzideal der Aufklärung. Nathan handelt nach seiner wichtigsten Maxime, der Vernunft, und kann damit sogar den Sultan überzeugen, der ihn durch die prekäre Frage, welche Religion nun die wahre sei, überlisten will. Die berühmte Ringparabel plädiert für die Überwindung absoluter Wahrheitsansprüche in den drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Am Ende sind alle Figuren familiär vereint und miteinander verbunden. Die Toleranz hat gesiegt. Allerdings nur im glanzvoll erzählten dramatischen Text. Der Verlauf der Geschichte zeigt, dass religiöse Konflikte keineswegs verschwunden sind, dass die friedliche Koexistenz der Religionen gefährdet ist, dass religiöse Faktoren zahlreiche politische Konflikte der Gegenwart mitbestimmen.

In Lessings Drama wandelt sich das Verhältnis zwischen Wahrheit und Toleranz. Religion wird auf die Sittlichkeit konzentriert, Toleranz in Freundlichkeit, Verträglichkeit und Anerkennung verwandelt. Hinter beiden Vorgängen steht der Abschied von der Wahrheitsfrage. Zu wenig wird dabei jedoch berücksichtigt, dass Toleranz und Wahrheitsgewissheit sich gerade nicht ausschließen, dass nur „unter der Voraussetzung eigener und (fremder) Wahrheitsgewissheit Toleranz … möglich sei“5.

Konzeptionen

Der Politikwissenschaftler Rainer Forst unterscheidet vier Konzeptionen von Toleranz:6  Die Erlaubnis-Konzeption setzt die Vorherrschaft der Mehrheit voraus, die der Minderheit gestattet, gemäß der eigenen Überzeugungen zu leben, ohne die grundlegenden Konstellationen infrage zu stellen. Ein historisches Beispiel ist das Edikt von Nantes (1598). Die Koexistenz-Konzeption begründet Toleranz pragmatisch-instrumentell. Um des sozialen Friedens willen wird der wechselseitige Kompromiss zwischen gleich starken Gruppen gesucht und gefunden. Toleranz wird gesucht und gewährt. Die Tolerierten sind auch die Tolerierenden. Die Respekt-Konzeption geht von der ethisch begründeten wechselseitigen Achtung von sich tolerierenden Individuen und Gruppen aus. Innerhalb eines rechtsstaatlich verfassten Gemeinwesens gibt es wechselseitige Anerkennung. Die Person des Anderen wird respektiert, Überzeugungen und Handlungen werden toleriert. Die Wertschätzungs-Konzeption möchte über die Respekt-Konzeption hinausgehen. Mitglieder anderer kultureller und religiöser Gemeinschaften sollen nicht allein als rechtlich-politisch Gleiche geachtet werden, ihre Überzeugungen und Handlungsorientierungen sollen auch als ethisch wertvoll geschätzt werden.

Die unterschiedlichen Verständnisse von Toleranz unterstreichen die Notwendigkeit, das Verständnis des Begriffs zu präzisieren und seine Verwendung in wissenschaftlichen Diskursen zu klären. Jede Toleranzkonzeption ist mit historischen, philosophischen, politischen, religionswissenschaftlichen und theologischen Voraussetzungen verbunden.

Tolerant aus Glauben

Im religiös-weltanschlichen Pluralismus kann Toleranz nicht säkularistisch begründet werden nach dem Motto „Je weniger religiös, desto toleranter“. Hergeleitet werden kann Toleranz auch nicht aus einer harmonistischen religionsphilosophischen Metaperspektive. Religiöse und weltanschauliche Überzeugungen sind mit Wahrheitsgewissheiten verbunden, die Geltung nicht nur für die eigenen Angehörigen beanspruchen, sondern perspektivische Universalisierungen beinhalten. Insofern stellt sich für alle die Aufgabe, aus den je eigenen Traditionen Toleranz zu verstehen und zu praktizieren.

Aus christlicher Perspektive ist Toleranz aus dem Zentrum des christlichen Glaubens heraus zu begreifen. „Unsere Toleranz ist in der Toleranz des dreieinigen Gottes begründet, der alle Menschen zu seinem Bild geschaffen hat, sie liebt und sie zum Glauben an ihn ruft … Im Dialog um die zukünftige Gestalt unserer Gesellschaft treten wir ein für die Toleranz als Grundlage des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen.“7

Die Bejahung von Pluralismus und Toleranz beruht auf dem evangelischen Verständnis der Rechtfertigung aus dem Glauben. Die Gewissheit im Glauben kann nicht als Werk oder Leistung des Menschen angesehen werden. Der Mensch kann nicht über das verfügen, was bzw. woran er glaubt. Die Einsicht in die durch Gottes Geist gewirkte Konstitution des eigenen Glaubens „lässt darum die Toleranz gegenüber den Glaubensgewissheiten anderer Menschen, auch der Nicht-Christen, als Implikat der eigenen Glaubensgewissheit erscheinen“8. Weitere bibeltheologische Begründungen des Toleranzgebotes sind das Verständnis des Menschen als Geschöpf und Ebenbild Gottes, ebenso das Liebesgebot, das im Gebot der Feindesliebe eine Radikalisierung erfährt, die den Kreislauf von Gewalt und Gegenwalt unterbricht.

Einschätzungen

Das Zusammenleben in durch weltanschauliche Vielfalt geprägten Gesellschaften setzt wechselseitige Toleranz voraus, die nicht mit Ignoranz und Indifferenz verwechselt werden darf und die eines nichtpolitischen ethischen Fundamentes bedarf. Das friedliche Zusammenleben entsteht nicht automatisch und nicht ohne Anstrengung. Toleranz muss zu einer aktiven Handlungsweise werden. In dieser Hinsicht beinhaltet Toleranz das Eintreten für die Geltung der grundlegenden Rechte eines jeden Menschen: für die Gewissens-, Religions-, und Meinungsfreiheit. Toleranz ist darauf ausgerichtet, Differenzen zu zivilisieren (Michael Walzer). Sie zielt nicht auf Harmonie und Beseitigung von Verschiedenheit oder Unterdrückung von Besonderheit.

Toleranz verbindet das Element der Ablehnung mit dem Element der Annahme und setzt den Verzicht auf Gewalt bzw. die Anerkennung des staatlichen Gewaltmonopols voraus. In diesem Sinne ist Toleranz zu entwickeln, zu leben und einzuüben als notwendiger, nicht abgeschlossener Prozess. Die Pluralität von unterschiedlichen Weltanschauungen ist in pluralistischen Gesellschaften unaufhebbar. Der „Pluralismus von Wahrheitsgewissheiten (kann) innergeschichtlich nicht überholt werden“9. Deshalb ist keine Situation zu erwarten, „in der der Pluralismus der Gewissheiten zu transzendieren wäre, in der die Imperative des Dialogs, der Kooperation und der Toleranz nicht mehr gelten.“10

Wird von einem Konzept der überzeugten Toleranz ausgegangen, hat dies auch Auswirkungen für Verständnis und Praxis von Mission und interreligiösem Dialog, es bestimmt auch Urteilsbildungen und Handlungsperspektiven bezüglich der Grenzen der Toleranz.

So wie Wahrheitsgewissheit und Toleranz zusammengehören, so auch Toleranz und Mission. Das Evangelium ist rettende Kraft Gottes für alle Menschen (Röm 1, 16); es zu empfangen und zu bewahren, heißt zugleich, es mit anderen zu teilen. Mission gehört fundamental zum Gesandtsein der Kirche, zu ihrer Apostolizität. Christinnen und Christen müssen auskunftsfähig im Blick auf ihren eigenen Glauben sein. Dabei geht es um die Dialektik von Auskunftsfähigkeit und Respekt, zugleich um das spannungsvolle Miteinander von Gottes unverfügbarem Handeln und menschlichem Zeugnis. Mission ist vor allem das Werk des dreieinigen Gottes, an dem wir teilhaben. Ein christliches Zeugnis im Geist der Toleranz ist unverträglich mit Zwang und Ungeduld. Das Zeugnis der Liebe Gottes gibt anderen Glaubens- und Lebensweisen respektvoll neben sich Raum und stellt zugleich in Freiheit dar, was Gottes Wahrheit bedeutet. Die Kommunikation des Evangeliums im Geist der Toleranz schließt eine vereinnahmende, manipulative und nicht transparente Mission aus.

Der interreligiöse Dialog gewinnt seine Kraft und seine Wirksamkeit dadurch, dass er mit Achtung vor der Würde des Anderen geführt wird. Die Dialogpartner vertreten dabei ihre jeweiligen Perspektiven, nehmen ihre Verschiedenheit wahr und halten Gemeinsames fest. Eine erkennbare christliche Wahrheitsgewissheit ist nicht Störung, sondern Voraussetzung für eine weiterführende Begegnung mit Vertretern anderer Religionen und Weltanschauungen.

Toleranz hat Grenzen. Sie werden sichtbar, wenn Menschen ihre Freiheit missbrauchen. Die Diskriminierung, Unterdrückung und Bekämpfung anderer Menschen und Menschengruppen sind unverträglich mit dem Toleranzgebot. Der demokratische Rechtsstaat setzt Praktiken der Intoleranz durch seine Gesetzgebung Grenzen. Doch eine äußerlich erzwungene Toleranz ist noch nicht die, die aus der eigenen Glaubensüberzeugung begründet wird. Entscheidend ist darum, wie in der Gesellschaft ein Geist der Toleranz lebendig bleiben kann und wie die unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen aus ihrem je eigenen Verständnis von Mensch und Welt Toleranz als Handlungsorientierung praktizieren und begründen. Gegenüber menschenfeindlichen Ideologien kann es keine Toleranz geben. Mit dem Bekenntnis zum christlichen Glauben sind Rassismus und Antisemitismus unvereinbar.

In pluralistischen Gesellschaften müssen sie zusammen leben: konfessionslose, atheistische, postchristliche Zeitgenossinnen und -genossen mit christlichen, muslimischen, buddhistischen Gläubigen, wobei die Differenzierungsprozesse und Konflikte keineswegs nur entlang religiöser und nichtreligiöser Bekenntnisse laufen, sondern auch religions- und weltanschauungsintern: schiitischer kontra sunnitischer Islam, evangelikales kontra liberales Christentum, agnostische kontra atheistische Religionsdistanz. Von den „Folgelasten der Toleranz“ (Jürgen Habermas) kann niemand entlastet werden; und Gewaltverzicht ist eine der Grundbedingungen für friedliches Zusammenleben mit bleibenden Fremdheitserfahrungen. Toleranz muss stets neu gelernt und praktiziert werden, weshalb sie als Bildungsziel in zahlreiche Curricula der politischen, religiösen und kulturellen Bildung Eingang gefunden hat. Zugleich dürfen die Grundwerte der Menschenwürde, des Respekts, der Freiheit und der Gerechtigkeit nicht durch ein falsches Verständnis und eine falsche Praxis von Toleranz außer Kraft gesetzt werden.

Reinhard Hempelmann, März 2018


Anmerkungen

1  Vgl. Rosenau u. a.: Art. Toleranz, 646: „Konstitutiv für Toleranz ist also ein Konflikt zwischen Werten bzw. Wahrheitsansprüchen, die sich nicht zur Deckung bringen oder zumindest in ein abgestuftes Verhältnis zueinander setzen lassen.“

2  Ebd., 652: „So wurde das Zeitalter [die Frühe Neuzeit] der umfassenden Konfessionalisierung zugleich auch das einer beginnenden Säkularisierung von bisher religiös regulierten Lebensbereichen.“

3  Vgl. dazu Härle: Wahrheitsgewissheit, 80-83.

4  Vgl. dazu die Materialien im EZW-Text 242 (Goetze: Jenseits von Absolutheitsdenken), M 16, 89-91.

5  Härle: Wahrheitsgewissheit, 91.

6  Zum Folgenden Forst: Toleranz im Konflikt, 42-48.

7  Kundgebungstext der EKD-Synode 2005, die unter dem Thema „Tolerant aus Glauben“ stand.

8  Schwöbel: Gott im Gespräch, 84.

9  Ebd., 86.

10  Ebd.


Literatur

Dehn, Ulrich: Art. Toleranz / Intoleranz (religionswissenschaftlich), in: RGG4, Bd. 8, Tübingen 2005

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO): Toleranz nach evangelischem Verständnis. Synodale Texte, Vorträge, Geistliche Worte. Frühjahrssynode 2013

Forst, Rainer: Toleranz im Konflikt. Geschichte, Gehalt und Gegenwart eines umstrittenen Begriffs, Frankfurt a. M. 2003

Goetze, Andreas: Jenseits von Absolutheitsdenken und Beliebigkeit. Perspektiven einer „spirituellen Toleranz“, EZW Texte 242, Berlin 2016

Härle, Wilfried: Wahrheitsgewissheit als Bedingung von Toleranz, in: Schwöbel, Christoph / von Tippelskirch, Dorothee (Hg.): Die religiösen Wurzeln der Toleranz, Freiburg i. Br. u. a. 2002 77-97

Herms, Eilert: Zusammenleben im Widerstreit der Weltanschauungen, Beiträge zur Sozialethik, Tübingen 2007

Religiöse Orientierung gewinnen. Evangelischer Religionsunterricht als Beitrag zu einer pluralitätsfähigen Schule. Eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Gütersloh 2014

Rosenau, Hartmut u. a.: Art. Toleranz, in: TRE, Bd. XXXIII, Berlin 2002

Schwöbel, Christoph: Gott im Gespräch. Theologische Studien zur Gegenwartsdeutung, Tübingen 2011 (dort verschiedene Beiträge zur Toleranzfrage)

Schwöbel, Christoph: Tolerant aus Glauben. Identität und Toleranz im Horizont religiöser Wahrheitsgewissheiten, in: ders. / von Tippelskirch, Dorothee (Hg.): Die religiösen Wurzeln der Toleranz, Freiburg i. Br. u. a. 2002, 11-37

Steinacker, Peter: Absolutheitsanspruch und Toleranz. Systematisch-theologische Beiträge zur Begegnung der Religionen, Frankfurt a. M. 2006

Tworuschka, Udo: Art. Toleranz. Christlich, in: Khoury, Adel Theodor (Hg.): Lexikon Religiöser Grundbegriffe. Judentum – Christentum – Islam, Wiesbaden 2007