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Wir stehen im Dialog mit religiösen und weltanschaulichen Gruppen
und Strömungen der Gegenwart. Unsere Erkenntnisse stellen wir
dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die EZW

Materialdienst

Titelblatt Materialdienst 2/2018 Unser monatliches Magazin
Aktuelles Heft: 2/2018
  • Potenziale der Reformation
  • Die neue Leipziger Universitätskirche
  • Buddhisten und das Thema „Machtmissbrauch“
  • Neucharismatische Ausbildungsstätte in Füssen eröffnet
  • „Star Wars: Die letzten Jedi“
    Spiegel der spirituellen Gegenwartskultur
  • Stichwort: Auroville

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 251 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Martin Zürcher-Weilenmann (Hg.) Jenseitskontakte - Trost, Traum oder Täuschung?

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 252 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Haringke Fugmann Aufräumen als heilige Handlung Zum weltanschaulichen Hintergrund des Bestsellers "Magic Cleaning" von Marie Kondo

Jan Badewien

Apologetische Arbeit im Wandel

Glaubensverantwortung im weltanschaulichen Pluralisms

Im Laufe der letzten 20 Jahre hat sich das Verhältnis der Gesellschaft zum Thema Religion spürbar verändert. Und damit hat sich auch das Verhältnis der Gesellschaft zu den Kirchen verwandelt. Einerseits erleben wir einen großen religiös-weltanschaulichen Pluralismus, andererseits eine große Indifferenz gegenüber konfessionellen Belangen.

Bis in die 1990er Jahre konnte man von einer weithin akzeptierten Hegemonie der traditionellen großen Kirchen im religiösen Bereich der Gesellschaft reden. Den Kirchen – und damit auch den Sektenbeauftragten, wie die Apologeten damals noch weithin hießen – wurde die Kompetenz zugestanden, über religiöse Fragen zu urteilen, objektive, wissenschaftlich recherchierte Expertisen zu geben nicht nur für kirchliche Zwecke ...

Gereon Vogel-Sedlmayr

Yuval Noah Harari

Globalhistoriker zwischen philosophischer Anthropologie und Buddhismus
 

Der israelische Geschichtsprofessor Yuval Noah Harari hat zwei Sachbuch-Bestseller verfasst, die spannend wie Krimis sind: „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ und „Homo Deus“

Beide Bücher lesen sich so rasant, dass der Leser leicht an den ernsten Anliegen des Verfassers vorbeigeht.

Islam

OVG-Urteil: Islamische Verbände sind keine Religionsgemeinschaften

Die beiden islamischen Dachverbände Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IRD) sind keine Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes. Sie haben „keinen Anspruch gegen das Land Nordrhein-Westfalen auf allgemeine Einführung islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen“. So urteilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster laut Pressemitteilung am 9.11.2017. Der Richterspruch war mit Spannung erwartet worden, da er einen fast 20 Jahre andauernden Rechtsstreit (vorläufig) beendet. Schon 1998 hatten IRD und ZMD gegen das Land Nordrhein-Westfalen geklagt. 2005 verwies das Bundesverwaltungsgericht den Fall zurück nach Münster.

Säkularer Humanismus

Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg soll in Berlin KdöR werden

Am 14. November 2017 brachte der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (DIE LINKE) in die Senatssitzung den Vorschlag ein, dem HVD Berlin-Brandenburg den Körperschaftsstatus zu verleihen. Den Antrag Lederers nahm der Senat „zustimmend zur Kenntnis“ (vgl. https://humanistisch.de/x/hvd-bb/presse/2017112136). Ein Wechsel im Organisationsstatus des Verbandes dürfte damit vorgezeichnet sein. Bereits vor 20 Jahren war ein erster Antrag des HVD Berlin-Brandenburg gestellt worden. Er wurde aufgrund einer nicht hinreichenden Mitgliederzahl abgewiesen. Ein erneuter Antrag wurde an die Berliner Senatsverwaltung im Januar 2014 gestellt. Mehr als drei Jahre danach wies das humanistische Magazin „diesseits“ in der Ausgabe 2/2017 darauf hin, dass der laufende Antrag kurz vor der positiven Entscheidung stehe. Die Vorbereitungen würden auf „Hochtouren“ laufen. „Wir rechnen mit einem Bescheid im Laufe dieses Jahres.“ Zudem habe das Land Berlin „für die Verleihung einen feierlichen Akt angekündigt“ (diesseits 2/2017, 17).

Theosophie

Theosophische Zeitschrift "Welt-Spirale" stellt ihr Erscheinen ein

Die „Welt-Spirale“, die Zeitschrift der theosophischen „Welt-Spirale – Ethische Gesellschaft für Fortschritt und Welterneuerung“ stellt nach 56 Jahren ihr Erscheinen ein. Dies teilte ihr Vorstand und Redakteur Reinhold Maria Stangl aus Linz im Dezemberheft 2017 mit.

Damit verschwindet eine weitere systemesoterische Kleinstgruppenpublikation.

Psychoszene

Folgen schädlichen Therapeutenverhaltens

Zwei Jahre nach einem Massenrausch bei einem Heilpraktiker-Seminar in der Lüneburger Heide hat der angeklagte Seminarleiter beim Prozessauftakt Anfang November 2017 gestanden, dass die Anklagevorwürfe zu Recht erhoben worden seien. Er habe den 27 Teilnehmern Kapseln mit dem Halluzinogen 2C-E angeboten, die von allen freiwillig genommen worden seien.

Informationsportal Islam

Das Informationsportal Islam präsentiert Berichte, Analysen, Kommentare aus dem Materialdienst der EZW (MD) rund um aktuelle Islamthemen in thematischer Gliederung.

Finden Sie Beiträge zu bestimmten Fragestellungen, ordnen Sie Äußerungen in größere Zusammenhänge ein, oder stöbern Sie einfach zu bestimmten Themen!

Religiöse Aufklärung in der Flüchtlingsarbeit

(Faltblätter in mehreren Sprachen)
 

Themen: Islamismus in Deutschland, Die Zeugen Jehovas, Christlicher Fundamentalismus

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Serbisch, Arabisch, Farsi|Persisch, Paschto, Urdu

Die Weltanschauungsbeauftragten der beiden großen Kirchen haben Texte herausgegeben, die in leicht verständlichem Deutsch und in einigen Muttersprachen der Geflüchteten über Religionsfreiheit und problematische religiöse Strömungen und Gruppen informieren.

Geflüchtete Menschen wissen meist wenig über die Rolle der Religionen und über religiöse Gruppen in Deutschland. Viele von ihnen werden aber bereits nach kurzer Zeit mit Einladungen von religiösen Gruppen konfrontiert. Leicht verständliche Texte in einfachem Deutsch sowie auf Arabisch, Paschto, Urdu, Farsi, Englisch, Französisch und Serbisch sollen Geflüchteten helfen, sich zu informieren und Orientierung zu finden. Darüber hinaus bieten sie eine solide Wissensgrundlage für die Verantwortlichen in der Flüchtlingsarbeit.

Die Texte behandeln den Islamismus in Deutschland, den christlichen Fundamentalismus und die Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen. Außerdem enthalten sie Basisinformationen zur religiösen Situation in Deutschland und zum Thema Religionsfreiheit. Sachlich informieren sie über den Glauben der missionierenden Gruppierungen und erklären deren Besonderheiten. Die Informationen sollen die Leser zum persönlichen Urteil befähigen und verhindern, dass die umworbenen Menschen sich unreflektiert an Gruppen binden, die negativen Einfluss auf ihre Integration ausüben können.

Herausgeber der Texte ist die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Kooperation mit der Konferenz der Diözesanverantwortlichen und Beauftragten für Weltanschauungsfragen in den römisch-katholischen Bistümern Deutschlands sowie der Konferenz der Landeskirchlichen Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen in der EKD.

Kontakt

Fragen zu einzelnen Themen?

Das EZW-Team und die landeskirchlichen Beauftragten für Weltanschauungsfragen helfen Ihnen gerne weiter.
Titelblatt Tagungsflyer
23. - 24. Februar 2018

"Glück"

Christlich-buddhistische Dialogtagung

Tagungsort: Stephansstift in Hannover

Kooperationspartner:

Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Deutsche Buddhistische Union

Konferenz der Landeskirchlichen Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen in der Evangelischen Kirche in Deutschland

Weitere Informationen