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Veranstaltungs-Archiv
Kirche im Gespräch mit Religionsdistanzierten und Indifferenten

Glaubenskommunikation mit Konfessionslosen

Anmeldung und Informationen

Tagungsbeginn:
Mittwoch, 5. Dezember 2012, 14:00 Uhr

Tagungsende:
Freitag, 7. Dezember 2012, 12:30 Uhr

Anmeldeschluss:
19. Oktober 2012

Seminarort:
VCH-Hotel Christophorus, Evangelisches Johannesstift, Schönwalder Allee 26/3, 13587 Berlin-Spandau

Übernachtungen: s. Seminarort

Tagungskosten:
Tagungsbeitrag, Unterkunft im Einzelzimmer und Verpflegung: pro Person 189 €, zahlbar vor Abreise im Tagungshaus

Anfragen/Anmeldung:
ANMELDUNG: per Anmeldekarte (Download pdf-Datei oben auf dieser Seite) bei: Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Auguststraße 80, 10117 Berlin, Telefon 030 28395-211, Telefax -212

Leitung:
Dr. Reinhard Hempelmann, EZW
Dr. Hubertus Schönemann, KAMP

Beschreibung der Veranstaltung

Sie machen mittlerweile – und dies nicht nur im Osten Deutschlands – einen beträchtlichen Anteil unserer Gesellschaft aus: Konfessionslose. Doch obwohl sie auch in den westlichen Bundesländern inzwischen rund ein Sechstel der Bevölkerung darstellen, sind sie vielen, die in der kirchlichen Arbeit tätig sind, ziemlich fremd. Die Tagung „Glaubenskommunikation mit Konfessionslosen. Kirche im Gespräch mit Religionsdistanzierten und Indifferenten“ möchte dies ändern.

Der Fokus der Tagung richtet sich nicht auf die lautstarken, aber zahlenmäßig unbedeutenderen radikalen „Neuen Atheisten“. Vielmehr geht es um die breite Mehrheit der Konfessionslosen – in ihrer ganzen Vielfalt – und um die Herausforderungen, die sich aus zunehmender Säkularität und Konfessionslosigkeit für die Kirchen ergeben.

Mancher, der formal keiner Kirche oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehört, praktiziert dennoch Rituale, die die komplexen Erfahrungen des Alltags deuten und orientieren. Mancher, der indifferent ist, vertritt Werte, die auch im Christentum Anerkennung finden. Mancher glaubt gar an Gott oder an ein höheres Wesen. Welchen Sinn geben Religionsdistanzierte dem Leben und dem Sterben? Die Frage „Woran glaubt, wer nicht glaubt?“ ist gar nicht so unsinnig, wie sie zunächst erscheint.

Christen ihrerseits sind durch den Dialog mit Konfessionslosen herausgefordert, sich selbst der Frage nach Gott und ihrem eigenen Glaubenszeugnis immer wieder zu stellen. Es gibt schließlich auch Kirchenmitglieder, deren Glaube vertrocknet ist oder noch gar nie lebendig war. Ein Gespräch auf Augenhöhe, das wechselseitig bestimmt ist von Respekt und Toleranz, führt dazu, dem je eigenen Glauben „auf den Grund zu gehen“ und ihn im Erzählen und im Handeln glaubwürdig und lebendig werden zu lassen.

Zu dieser Tagung laden wir Sie herzlich ein!

Dr. Reinhard Hempelmann,
EZW Dr. Hubertus Schönemann, KAMP