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Materialdienst 3/2007
Andreas Fincke, Matthias Pöhlmann

"Sind Sie hier, um die Organisation zu stören?"

Zu Besuch in der neu eröffneten Scientology-Zentrale in Berlin

Schon im Vorfeld hatte es großen Wirbel gegeben, und das Medienecho war immens: Am 13. Januar 2007 wurde die neue Hauptstadtrepräsentanz der Scientologen in Berlin-Charlottenburg eröffnet. Die umstrittene Organisation ließ auf Einladungskarten verlauten: „Verpassen Sie nicht diese wichtige Veranstaltung, mit der ein neues Zeitalter für Europa beginnt“. Ab Mittag drängten sich rund 1500 Mitglieder und Sympathisanten in den sechs Stockwerken des neuen Gebäudes in der Otto-Suhr-Allee. Die Gäste waren aus ganz Deutschland (u.a. Hamburg, München und Stuttgart), der Schweiz, Dänemark, Italien, Spanien, den USA, Israel und zahlreichen osteuropäischen Ländern angereist. Mit frenetischem Jubel wurden die einzelnen Gruppen begrüßt, die mit ihren Nationalflaggen heranzogen. Vor der Zentrale aus Glas und Stahl sorgten scientologische Sicherheitskräfte dafür, dass ein schmaler Gehweg und der Fahrradweg freigehalten wurden. Auf dem Mittelstreifen verfolgten zahlreiche Fotografen und Kamerateams das Geschehen. Erst später trafen auch Polizisten ein, um die Sicherheit zu gewährleisten. Eine Straßensperrung vor dem Gebäude hatten die Berliner Behörden zuvor abgelehnt. Mediengerecht wurden Fahnen aus Israel geschwenkt – selbst spontane Friedenslieder („Hevenu shalom aleichem“) wirkten gut vorbereitet.

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