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Materialdienst 1/2007
Matthias Pöhlmann

Schwarze Päpste und düstere Philosophen

Schwarz & Magisch - eine Magazin-Reihe von Satanisten

Seit 2005 erscheint in unregelmäßigen Abständen eine Zeitschrift, die den Titel „Schwarz & Magisch“ trägt. Sie versteht sich als „Magazin-Reihe für Magie und Okkultes Wissen“ und wird bei Edition Esoterick – Verlag für esoterische Philosophie in Siegburg verlegt (www.esoterick.de). Die drei bislang vorliegenden Hefte sollen sich, wie es im Editorial der ersten Ausgabe heißt, „all denjenigen Bereichen des Okkulten widmen, die seit jeher als dunkel, schwarz, verborgen und magisch gelten“. Das Einzelheft im Din A 4-Format umfasst zwischen 50 und 60 Seiten und kostet 9,90 Euro.

Ursprünglich sollte die Reihe den Titel „Prometheus“ tragen, der jedoch aus markenrechtlichen Gründen aufgegeben werden musste. Der Inhaber des Verlags und „Chefredakteur“ des Magazins, Lars Peter Kronlob, hatte sich im Jahr 2004 über das Internet mit einem Aufruf an mögliche Autoren gewandt, profunde Beiträge zu den Themenbereichen Chaosmagie, Okkultismus, Astrologie, Tarot, Neuheidentum, Wicca, Asatru, Keltisch-nordische Religion, Germanentum, Voodoo, Hexentum, Ritualmagie, Satanismus, Magie, Orden und Logen, Geheimgesellschaften, Schamanismus, Mystik, Mythologie, Vampire, Druidentum, Naturreligion, Heidentum, Numerologie und Runen beizusteuern. Kronlob, der vor kurzem ein Buch über „Die Philosophie des Satanismus“ publiziert hat, stellte damals klar, dass Artikel zu populären esoterischen Themen wie „Lichtarbeit, Reiki, Engel, ‚Licht-und-Liebe-Esoterik’, Gechanneltes oder Lyrik“ nicht veröffentlicht würden. Damit war die Richtung vorgegeben. Um es vorwegzunehmen: Der Inhalt der drei Ausgaben beschränkt sich fast ausschließlich auf den Satanismus, wie ihn der Gründer der Church of Satan, Anton Szandor LaVey (1930-1997), „erfunden“ und publizistisch verbreitet hat. In den vorliegenden Ausgaben der Magazin-Reihe kommen die Nachlassverwalter und offiziellen Repräsentanten dieser „Kirche“ im deutschsprachigen bzw. europäischen Raum ausführlich zu Wort. Als Fremdkörper oder Einsprengsel wirken hingegen Beiträge aus der neuheidnischen Szene, auf die an anderer Stelle noch gesondert eingegangen wird.

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