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Materialdienst 8/2002
Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche - Weiterhin keine Ökumene

(Letzter Bericht: 6/2000, 211f, 214f) Als der Stammapostel der Neuapostolischen Kirche (NAK), Richard Fehr, vor einigen Jahren gefragt wurde, was er als die wichtigste Neuerung seiner Amtszeit ansieht, da verwies er auf "eine gewisse Öffnung" der NAK. Eine Öffnung, so ergänzte er damals, ohne dass die NAK ihre Identität verliert, denn "die dürfen wir nicht verlieren".1

Somit wurde in den letzten Jahren in der NAK auch neu über das Verhältnis zu den anderen christlichen Kirchen nachgedacht. Konkret stand immer wieder die Frage im Raum, ob sich die NAK an ökumenischen Veranstaltungen wie gemeinsamen Gottesdiensten, ökumenischen Trauungen und anderen Segenshandlungen beteiligt oder sich diesen weiterhin aus grundsätzlichen Erwägungen verschließt. Vieles spricht dafür, dass es an der Basis der NAK durchaus Interesse an mehr Zusammenarbeit mit den Kirchen gibt. So fand zu Pfingsten 2001 in der Nähe von Göttingen erstmals ein ökumenischer Gottesdienst unter Beteiligung der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde, einer reformierten Gemeinde und Vertretern der Katholischen Kirche und der Baptisten statt. Inzwischen liegt ein Positionspapier des Stammapostels vom 4. Juli 2001 vor, in dem jedoch allzu optimistischen Erwartungen eine Absage erteilt wird. 

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Andreas Fincke

Anmerkung

1 Interview in: Maranatha. Unser Herr kommt. Die Entwicklung des Werkes Gottes unter Stammapostel Richard Fehr 1988 - 1998, Verlag Friedrich Bischoff, Frankfurt (o. J.), 83.

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