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Materialdienst 2/2003
Matthias Pöhlmann

Das geklonte Paradies

Weltanschauliche Aspekte der ufologischen Rael-Bewegung

Skurrile Klon-Vorhaben haben die Rael-Bewegung und die ihr nahe stehende "Menschen-Klon-Firma" Clonaid (USA) wiederholt in die Schlagzeilen gebracht. Die offizielle Selbstbezeichnung der nur sehr wenigen Anhänger in Deutschland (s.u.) lautet "Raelisten", in der Presse findet sich häufiger die Bezeichnung "Raelianer" (im Englischen: "Raelians"). Sie berufen sich auf "Rael" bzw. "Raël", Gründer und "geistliches Oberhaupt" der "Raelistischen Religion" (so die offizielle Selbstbezeichnung seit 1998). Den Namen "Rael" wiederum will der Franzose Claude Vorilhon, ein ehemaliger Schlagersänger, Autorennfahrer und Sportreporter, 1973 von einem Außerirdischen erhalten haben, der sich ihm als Repräsentant der "Elohim" vorstellte. Das ursprünglich hebräische Wort "Elohim" wird von den Raelisten nicht - wie in Bibelübersetzungen üblich - mit "Gott", sondern ganz im ufologischen Sinn mit "die vom Himmel Gekommenen" übersetzt. Die Mitglieder erblicken in Rael den Überbringer des "Lichts der Elohim" bzw. "den Gesandten".
 
Als Erkennungszeichen tragen die Raelisten - als Emblem der Außerirdischen - Medaillons mit einem Davidstern, in dessen Mitte sich "eine einer Galaxie ähnliche Spirale" befindet, die die "Unendlichkeit in der Zeit" versinnbildlichen soll. 

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