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Materialdienst 8/2003
In eigener Sache

Die EZW auf dem Kirchentag

Auf dem ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin war die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) mit zahlreichen Aktivitäten vertreten. So organisierte sie in der "Werkstatt Weltanschauungen" gemeinsam mit der Katholischen Sozialethischen Arbeitsstelle in Hamm (KSA) und Beauftragten für Weltanschauungsfragen der evangelischen Landeskirchen und katholischen Diözesen Podiumsdiskussionen, Fachvorträge und Workshops zu Weltanschauungsfragen. Besonderes Interesse bekundeten die Kirchentagsteilnehmerinnen und -teilnehmer an den Veranstaltungen "Ich glaub' nix - mir fehlt nix", "Ratlos vor dem Bösen?" und "Christlicher Glaube und östliche Spiritualität". Große Resonanz fanden auch die zahlreichen Workshops, zum Beispiel "Riten als kirchliches Angebot für Konfessionslose", "Macht positives Denken krank?", "Wenn die Energie zu fließen beginnt: Gebrauchsesoterik in der Diskussion".

Ebenfalls beteiligt war die EZW am "Begegnungs- und Informationszentrum Christen und Muslime", das in Berlin-Kreuzberg stattfand. In christlich-islamischen Bibelarbeiten, dialogischen Vortragsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen sowie einem reichhaltigen Kulturprogramm wurden die zentralen Themen der christlich-islamischen Begegnung verhandelt. Alle Veranstaltungen fanden hohen Zuspruch, zumeist mit einer Beteiligung von 250 bis 350 Menschen. Eine christlich-islamische Kiez-Führung, die für ca. 30 Teilnehmer berechnet war, hatte den Andrang von 700 Interessenten zu verkraften. Themen der Veranstaltungen waren u.a. "Woran glaube ich?", "Welcher Gott ist der bessere?" (zu Mission und Absolutheitsanspruch), "Menschenbild und Menschenwürde", "Islamische Kalligraphie", "Erziehung in Islam und Christentum", "Politisches Handeln in der säkularen Gesellschaft".

Erstmals war die EZW auch mit einem eigenen Stand auf der Agora vertreten. Hier konnten sich die Kirchentagsbesucher über die Arbeit der EZW und ihre vielfältigen Publikationsschienen informieren und sich reichlich mit Material versorgen. Dabei ergaben sich immer wieder zahlreiche angeregte Gespräche, darunter auch das eine oder andere Beratungsgespräch. Besonders gefragt waren unsere Kompakt-Infos, d.h. die Faltblätter mit Kurzinformationen, die die EZW zu verschiedenen Themen herausgibt.

Carmen Schäfer

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