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Materialdienst 1/2011
Esoterik / Psychoszene

Das 17. "Rainbow Spirit Festival" hat in Berlin stattgefunden

Seit 16 Jahren wird immer zu Pfingsten in Baden-Baden das Rainbow Spirit Festival veranstaltet, das sich als Angebot zum Feiern und Austauschen für spirituell Suchende versteht. Jetzt kam es erstmals vom 12. bis 14. November 2010 nach Berlin. Initiiert wurde das Festival von Teresa und Thomas Sura. Zusammen mit Heinrich Großmann betreibt Thomas Sura, der als Sannyasin den Namen Mariam trägt, die „One Spirit GmbH“ in Baden-Baden, die das Festival organisiert.

Zur Entstehung und Entwicklung des Festivals äußern sich Teresa und Thomas Sura ausführlich auf „Jetzt-TV“, der Internetplattform für Satsang und andere „spirituelle Lehrer und weise Menschen“ (www.jetzt-tv.net). Zunächst waren sie selbst Aussteller mit einem Meditationszentrum auf Esoterikmessen. Sie fanden diese allerdings zu anstrengend, zu kommerziell orientiert und sie vermissten einen inhaltlichen Anspruch und Austausch. Für ihr eigenes Festival unter dem Motto „Love – Live – Laughter – Now!“, das 1994 zum ersten Mal im Kongresshaus in Baden-Baden stattfand, nennen sie drei wichtige Anliegen: Sie suchten ansprechende Räume und eine schöne Umgebung. Außerdem wollten sie „der Spiritualität mehr Raum geben“. Hier bezieht sich Thomas Sura auf seine Erfahrungen als Sannyasin in Poona im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (Osho). Ähnlich wie dort sollte das Festival Gelegenheit zum gemeinsamen Singen und Tanzen geben, zur Innenschau, zum Austausch und zur Begegnung. Wie ein „Familienfest“ möchte das Festival ein Treffpunkt für Menschen sein, die sich schon lange kennen oder die in ähnlicher Weise spirituelle Entwicklung suchten. Allerdings wollten Teresa und Thomas Sura kein „Satsang-Festival“ oder „Sannyas-Festival“ veranstalten. Als weiteren wichtigen inhaltlichen Aspekt für ihre Veranstaltung nennen die Initiatoren „Toleranz und Akzeptanz“ von „unterschiedlichen Wegen, die alle zum selben Ziel führen, wie immer du es dann nennst: Gott, das Eine oder was auch immer“. So kommt es, dass auf dem Festival ganz verschiedene Aussteller und Veranstalter aus den Bereichen Psychoszene, alternative Heilszene und Esoterik zu finden sind. Ein Schwerpunkt liegt allerdings ganz deutlich auf Satsang und westlichen Transformationen fernöstlicher Spiritualität. Für die gewünschte spirituelle Offenheit und Vielfältigkeit steht das Regenbogenmotiv im Titel des Festivals.

Angeboten werden zahlreiche Vorträge, Workshops, Konzerte und eine weitläufige Ausstellung, auf der sich Anbieter aus den verschiedenen Szenen mit Ständen vorstellen können.

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Claudia Knepper

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