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Materialdienst 8/2011
Buddhismus

Jade-Buddha für den Weltfrieden zu Besuch in Deutschland

Die weltweit größte, aus einem Jadestein gefertigte Buddha-Figur machte in der Zeit vom 18. bis 26. Juni 2011 einen Zwischenhalt in der Pagode „Vien Giac“ („vollkommene Erleuchtung“) in Hannover. Begleitet wurde die Ausstellung des Buddhas von einem umfangreichen Rahmenprogramm und einer großen Eröffnungszeremonie am ersten Tag. Mit Drachentanz, Gebeten und Opferzeremonien wurde die Statue von über 2000 Besuchern willkommen geheißen. Der Großteil der anwesenden Gläubigen war vietnamesischer Abstammung, aber auch viele Nicht-Buddhisten ließen sich das Ereignis nicht entgehen. Das bunte Fest versetzte die Anwesenden vorübergehend nach Südostasien – ein Eindruck, der durch Verkaufsstände für Devotionalien und ein breites Angebot an authentischer vietnamesischer Küche noch verstärkt wurde.

Die Eröffnungszeremonie wurde von verschiedenen Vorträgen und religiösen Belehrungen umrahmt. Am Abend fand ein Kulturprogramm statt, bei dem vietnamesischer Gesang und Tanz von eigens aus den USA eingeflogenen Künstlern und verschiedenen Kulturgruppen des „Bud-dhistischen Jugendverbands Deutschland“ dargeboten wurden. Kulturelle Veranstaltungen erstreckten sich über die gesamte Ausstellungswoche.

Die 2,5 Meter hohe und 1,8 Meter breite Statue wurde aus einem der weltweit größten zusammenhängenden Jadesteine herausgearbeitet. Der 18 Tonnen schwere, „Polar Pride“ genannte Nephrit-Steinbrocken wurde im Jahr 2000 in einem schwer zugänglichen Abbaugebiet im Bundesstaat Yukon an der nordöstlichen Grenze Kanadas entdeckt. Die Qualität des Steins wurde wegen seiner Festigkeit und Farbe als besonders hochwertig eingestuft. Aufgrund der außergewöhnlichen Beschaffenheit und Größe galt der Fund als eine Sensation.

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Rabih El-Dick, Hildesheim

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