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Materialdienst 5/2011
Freigeistige Bewegung

Die Zeitschrift "diesseits" in neuem Gewand

Die Zeitschrift des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) erscheint seit Beginn dieses Jahres in völlig neuer Aufmachung. Bereits im letzten Sommer hatte man die Leser in einem Editorial darüber informiert, dass die auflagenstärkste Zeitschrift im säkularen Spektrum einen neuen Charakter erhalten soll. So war die Rede davon, die bisherige Funktion als Mitgliederzeitschrift durch einen stärkeren Magazincharakter zu ergänzen. Der aktuelle Untertitel lautet jetzt: „Das Magazin für weltlichen Humanismus“.

Seit knapp 25 Jahren erscheint „diesseits“ viermal jährlich. Das erste Heft kam im Dezember 1987 im damaligen Westteil Berlins noch in der Verantwortung des Deutschen Freidenker-Verbandes (Sitz Berlin) auf den Markt. Hervorgegangen war „diesseits“ aus der seit 1958 mit mäßigem Erfolg bestehenden Verbandszeitschrift „Stimme des Freidenkers“. Als man „diesseits“ 1987 einführte, mussten die Berliner Freidenker konstatieren, dass ihre Themen und Ziele in der Öffentlichkeit kaum Beachtung fanden. In einem Arbeitspapier hieß es: „Um die eigene Sprachlosigkeit und die Medien-Barriere zu überwinden, wird eine qualitativ gute Freidenkerzeitschrift bundesweit immer wichtiger.“ Daher sollte „diesseits“ dazu beitragen, „die kulturellen, sozialen, politischen und ethischen Probleme der Gegenwart für eine humane und friedliche Zukunft der Gesellschaft, in der der Mensch das höchste Wesen für die Menschen ist, zu lösen“. Als Zielgruppe für diesen großen Anspruch hatte man damals „junge, anpolitisierte Menschen zwischen 20 und 35 Jahren“ vor Augen.

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Andreas Fincke, Berlin

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