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Materialdienst 2/2006
Gesellschaft

Wirtschaftsjournalist verkündigt Wohlstandsevangelium

Karl Pilsl stellt sich als erfolgreicher Unternehmer und Wirtschaftsjournalist vor mit Referenzen des Vizekanzlers der Republik Österreich und des Präsidenten der europäischen Wirtschaftskammer. Er lebt mit seiner Frau in Tulsa/Oklahoma (USA) wie auch im Bayerischen Wald. Als Wirtschaftsjournalist aus den USA hält er in der ersten Jahreshälfte in Deutschland zahlreiche Vorträge, u.a. in Berlin, Schwerin, Magdeburg, Nürnberg. Der auf einer Internetseite angegebene Honorarsatz beträgt für einen 90-minütigen Impulsvortrag 6.800 Euro. Eines seiner Vortragsthemen lautet „Die Wirtschaftsrevolution des 21. Jahrhunderts“. Zentrale Impulse zu diesem Thema werden im Internet mit folgenden Sätzen beschrieben: „Der Arbeitsmarkt wird sich in einer noch nie da gewesenen Form verändern. (...) Eine neue Existenzgründungswelle kommt auf uns zu. (...) Die Antwort heißt Homebusiness. (...) Die Bereiche Gesundheit und Fitness werden sich in den nächsten Jahren multiplizieren und revolutionieren. (...) Die Kommunikationstechnologie und vor allem das Internet werden den Strukturwandel in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt drastisch beschleunigen! (...) Viele Menschen reiten immer noch ein bereits totes Pferd. Welche Möglichkeiten eines schleichenden Branchenwechsels bieten sich für Handwerker, Unternehmer und Führungskräfte? (...) Megatrend des 21. Jahrhunderts: Der sich multiplizierende ‚Menschenspezialist‘ (...) Die mit diesen Trends einhergehende Werterevolution verändert jeden Arbeitsplatz nachhaltig.“ Solche Thesen sind im Zeitalter der Globalisierung und des Internets weder neu noch originell. Sie passen freilich in gegenwärtige Debatten über die Sicherung des Wohlstands und die Suche nach neuen Arbeitplätzen. Offensichtlich scheint Pilsl ein Publikum für seine Vorträge zu finden.

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Reinhard Hempelmann

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