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Materialdienst 3/2005
Neuapostolische Kirche

"Ich bin allein aus ideologischen Gründen abgetreten"

(Letzter Bericht: 9/2004, 351f) Ende des Jahres 2004 hat der Niederländer Gerrit J. Sepers sein Amt als Apostel der Neuapostolischen Kirche (NAK) aus Gewissensgründen niedergelegt. Weltweit amtieren etwa 300 Apostel in der NAK. Gemeinsam mit dem Stammapostel, der eine besonders herausgehobene Stellung inne hat, und mit den sog. Bezirksaposteln leitet dieses Gremium die weltweite NAK – insofern betrifft dieser Rücktritt die NAK auf einer hohen Leitungsebene.

Gerrit J. Sepers wirkte immerhin 17 Jahre im Amt und war viele Jahre Mitglied in zahlreichen wichtigen Arbeitsgruppen, seine Familie ist seit mehreren Generationen in der Neuapostolischen Kirche verwurzelt. Dennoch sah er ganz offensichtlich keine Möglichkeit seine theologischen Auffassungen innerhalb der NAK ausreichend deutlich zu machen. Kern des Zerwürfnisses ist – wie so oft in der Geschichte der NAK! – der Exklusivitätsanspruch dieser Gemeinschaft und ihr Festhalten an der Auffassung von der Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes. In entschiedener Abgrenzung von der neuapostolischen Lehrmeinung hält Sepers in einer Erklärung vom 11. Dezember 2004 fest: „Das Apostelamt ... ist meines Erachtens nicht unbedingt heilsnotwendig, aber förderlich oder wünschenswert. Man darf unsere Wahrheit repräsentieren, aber man kann nicht sagen[,] dass der Heilige Geist nur in optimaler Form in der NAK offenbar werden kann.“1

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Anmerkung

1 Vgl. www.naktuell.de (Hervorhebung im Original).

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