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EZW-Texte - 241-254

EZW-Texte 246

Kai Funkschmidt / Claudia Ulrich

Menschen, Götter, Welten

Zum Gottesverständnis der Mormonen

Berlin 2016, 72 Seiten 

Nichts ist so gut geeignet zum Verständnis dafür beizutragen, wo die Unterschiede zwischen christlicher und mormonischer Gotteslehre und Christologie jeweils liegen, als die Betrachtung von Gestalt und Genese des mormonischen Gottesbegriffs auf der Grundlage von Quellenstudium. Dabei stößt man nicht nur auf die von Joseph Smith überarbeitete Bibel, sondern auch auf Polytheismus und viele weitere Sonderlehren der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ wie die Mormonen offiziell heißen. Viele dieser Lehren kommen im interreligiösen Dialog und in mormonischen Selbstdarstellungen wenig vor. Zum Teil spielen sie auch in der Alltagsfrömmigkeit eine untergeordnete Rolle, so dass selbst Mormonen sich nicht immer des großen Abstands bewusst sind, der ihre Gottesvorstellung und Anthropologie vom Christentum trennt.

Der EZW-Text will helfen, das Verständnis für mormonische Theologie aus den Selbstdarstellungen zu vertiefen und damit zum informierten interreligiösen Gespräch jenseits von naiver „Wir-glauben-doch-alle-an-denselben-Gott“-Akzeptanz einerseits und verfehltem Sektenvorwurf andererseits beitragen.

Aus dem Inhalt

Vorwort


Claudia Ulrich
Das Gottesbild der Mormonen
Zeitgeschichtlicher und religiöser Hintergrund der Entstehung der Glaubensgrundlage der Mormonen

Der Gottesbegriff der Mormonen und seine Entwicklung

Die Himmlische Mutter – The Heavenly Mother

Die Möglichkeit, ein Gott zu werden

Zur Erziehung der Töchter Gottes

Fazit

Literatur

 

Kai Funkschmidt
Joseph Smith und die Klarheit Gottes
Überlegungen zur Entwicklung des mormonischen Gottesbildes

Die „Inspired Version“ – Joseph Smiths korrigierte Bibel

Eine Mutter für die Himmlische Familie

Das „offizielle“ Gottesbild und innermormonische theologische Diskussionen

Mormonen und Christentum

Literatur


Die Autorin und der Autor

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