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EZW-Pressemitteilung Nr. 1/2017 vom 18.05.2017

Religiöse Aufklärung unter Geflüchteten

Die Weltanschauungsbeauftragten der beiden großen Kirchen informieren Geflüchtete in deren Muttersprache und unterstützen damit die Integration

Die Weltanschauungsbeauftragen der römisch-katholischen Kirche und der evangelischen Landeskirchen informieren mit Texten in leicht verständlichem Deutsch und in den Muttersprachen der Geflüchteten über Religionsfreiheit und problematische religiöse Strömungen und Gruppen.


Geflüchtete Menschen wissen meist wenig über die Rolle der Religionen und der Religionsfreiheit in Deutschland. Viele von ihnen werden aber bereits nach kurzer Zeit in Deutschland mit Einladungen von religiösen Gruppen konfrontiert. Hilft das Gemeinschaftsangebot solcher Gruppen den Geflüchteten, sich in der pluralen deutschen Gesellschaft zurechtzufinden?

Leicht verständliche Texte auf Arabisch, Paschto, Urdu, Farsi, Englisch, Französisch und Serbisch und für Sprachanfänger auch in einfachem Deutsch helfen Geflüchteten, sich zu informieren und Orientierung zu finden. Darüber hinaus bieten sie eine solide Wissensgrundlage für die Verantwortlichen in der Flüchtlingsarbeit. Die Texte behandeln den Islamismus in Deutschland, den christlichen Fundamentalismus und die Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen.